EU-Genehmigung
Thyssen-Krupp und EADS dürfen Atlas kaufen

Die EU-Kommission hat Thyssen-Krupp und dem europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern EADS grünes Licht für den Kauf des Schiffselektronikherstellers Atlas gegeben. Mit der Übernahme kommt der Bremer Marineausrüster wieder mehrheitlich in deutsche Hände.

HB BRÜSSEL. Die Übernahme behindere den Wettbewerb im Europäischen Wirtschaftsraum nicht erheblich, teilte die EU-Wettbewerbsbehörde in Brüssel mit. Bisheriger Eigner ist der britische Rüstungskonzern BAE Systems.

Die Transaktion hat einen Wert von 145 Millionen Euro. Atlas habe schon vor dem Zusammenschluss einen großen Teil seiner Produkte an Thyssen-Krupp verkauft, schrieb die Kommission. Für die Konkurrenten von Atlas verbleibe eine ausreichende Zahl von Werften als Kunden.

Thyssen-Krupp hält nach früheren Unternehmensangaben mit 60 Prozent die Mehrheit an Atlas, der europäische Luftfahrt- und Militärtechnikkonzern EADS die restlichen 40 Prozent. Atlas Elektronik mit 1750 Mitarbeitern ist Marktführer in der Entwicklung von Sonarsystemen für U-Boote.

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