EU gibt „Qlaira“ grünes Licht
Bayer darf Antibbabypille vermarkten

Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer hat für seine neue Antibabypille Qlaira grünes Licht für die Vermarktung in Europa erhalten. Das Verfahren für die europaweite Zulassung des Verhütungsmittels sei erfolgreich beendet worden, teilte Bayer mit. Damit könnten nun die einzelnen europäischen Länder nationale Zulassungen erteilen.

HB DÜSSELDORF. Damit könnten nun die einzelnen europäischen Länder nationale Zulassungen erteilen. Bayer traut dem Verhütungsmittel in der Spitze Jahresumsätze von 250 bis 500 Mio. Euro zu. Laut einer Sprecherin soll Qlaira 2009 auf den Markt kommen.

Qlaira ist eine Pille, deren Östrogenbestandteil auf Estradiol aufbaut, das der weibliche Körper produziert. Daneben enthält Qlaira die Substanz Dienogest. Bayer prüft derzeit auch den Einsatz des Mittels zur Behandlung verlängerter und überstarker Regelblutungen. Bislang ist nach Firmenangaben noch keine Antibaby-Pille zur Behandlung solcher Menstruationsstörungen zugelassen.

Erst kürzlich hatte Bayer seine niedrig dosierte Pille Yaz in Europa auf den Markt gebracht. In den USA wird Yaz schon seit 2006 verkauft. Bayer erzielte im vergangenen Jahr mit der Produktfamilie um die Verhütungsmittel Yaz und Yasmin, zu der auch noch Yasminelle gehört, 1,04 Milliarden Euro Umsatz. Damit war sie die umsatzstärkste Medikamentengruppe des Leverkusener Konzerns.

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