EU-Kartellstrafe
Aufzugbauer sollen für Preisabsprachen blechen

Die Europäische Kommission will offenbar am Mittwoch gegen fünf große Fahrstuhlbauer wegen Preisabsprachen Kartellstrafen in einer Gesamthöhe von 992 Millionen Euro verhängen. Der größte Batzen entfällt nach inoffiziellen Angaben auf ein Unternehmen aus Deutschland.

HB BRÜSSEL. Thyssen-Krupp müsse mit der größten Strafe rechnen, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person am Dienstag. Eine genaue Summe wurde nicht bekannt. Die United-Technologies-Tochter Otis müsse mit 240 Millionen Euro rechnen. Ebenfalls betroffen seien die Hersteller Kone aus Finnland, Schindler aus der Schweiz und ein Mitsubishi-Unternehmen.

Eine Sprecherin von Thyssen-Krupp Elevator sagte, dem Unternehmen liege noch keine Entscheidung der EU-Kommission vor. Daher könnten auch keine Angaben über eine etwaige Summe gemacht werden. Ein Kommissionssprecher lehnte eine Stellungnahme ab.

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