Europa/Lateinamerika nahm um 26 Prozent zu
Daimler-Chrysler verkauft mehr LKW

Bereits zum November 2004 hat der deutsch-amerikanische Autokonzern mehr Nutzfahrzeuge abgesetzt als im ganzen vergangenen Jahr.

HB FRANKFURT. Weltweit habe der Konzern per November mehr als 643 000 Nutzfahrzeuge verkauft, teilte DaimlerChrysler am Donnerstag mit. Im Jahr 2003 habe das Unternehmen 501.000 Fahrzeuge ausgeliefert. Der im April 2004 konsolidierte Geschäftsbereich der japanischen Mitsubishi Fuso Truck and Bus Corporation (MFTBC) habe etwa 106 700 Einheiten abgesetzt. Unter Einbeziehung des Bereichs liege der Absatz per November 44 Prozent über dem Vorjahr, ohne die Sparte 20 Prozent.

Der Geschäftsbereich Lkw Europa/Lateinamerika habe in den Monaten Januar bis November einen Anstieg von 26 Prozent auf 123 700 Einheiten verzeichnet, teilte der Konzern weiter mit. Die Lkw-NAFTA (North American Free Trade Association) legte mit einem Plus von 29 Prozent ebenfalls deutlich zu. Der Absatz der Omnibusse wuchs bis November um 17 Prozent. Der Verkauf von Mercedes-Benz-Transporter stieg um 14 Prozent.

Bei MFTBC habe sich besonders der Absatz außerhalb Japans dank eines leichten Lkw-Modells positiv entwickelt, teilte Daimler-Chrysler zudem mit. In der Vergangenheit waren bei MFTBC über Jahre hinweg im großen Stil Rückrufaktionen unterdrückt worden. Diese Qualitätsmängel versuche das deutsch-japanische Management derzeit aber zu beheben und zugleich, eine transparente Unternehmenskultur zu schaffen, betonte der Konzern.

Die im Deutschen Aktienindex (Dax) gelisteten Daimler-Chrysler-Aktien lagen am Vormittag 0,23 Prozent im Plus bei 35,13 Euro.

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