
Frankfurt/LudwigshafenDer deutsche Chemiekonzern BASF gibt die Hoffnung auf die Einführung weiterer Gen-Kartoffelsorten in der Europäischen Union auf. Die "europäischen Zulassungsprozesse für die Kartoffelprojekte Fortuna, Amadea und Modena" werden gestoppt, wie der Konzern am Dienstag in Ludwigshafen mitteilte. Umweltschutzorganisationen begrüßten die Entscheidung.
Mit der Entscheidung zieht der deutsche Chemie-Riese einen Schlussstrich unter seine Bemühungen, neben der Gen-Kartoffel Amflora für weitere Sorten eine Zulassung in der EU zu erhalten. Weitere Investitionen könnten "aufgrund der Unwägbarkeiten im regulatorischen Umfeld und drohender Feldzerstörungen nicht gerechtfertigt werden", begründete der Konzern den Schritt.
Das Ranking der umsatzstärksten deutschen Chemieunternehmen eröffnet Beiersdorf. Die Hamburger sind vor allem als Kosmetikhersteller mit Nivea und Co. bekannt. Umsatz 2011: 5,6 Milliarden Euro.
Die Lanxess AG ist ein Ableger von Bayer. Der Spezialchemie-Konzern machte 2011 einen Umsatz von 8,8 Milliarden Euro. Das reicht zum neunten Platz.
Das Chemie- und Pharmaunternehmen Merck KGaA mit Sitz in Darmstadt kommt auf Rang acht der Rangliste. 2011 erwirtschaftete der Konzern einen Umsatz von 10,3 Milliarden Euro.
Boehringer Ingelheim ist das zweitgrößte forschende Pharmaunternehmen in Deutschland. Der Umsatz 2011: 13,2 Milliarden Euro.
Der Spezialgase-Spezialist Linde kommt auf den sechsten Rang der umsatzstärksten deutschen Chemieunternehmen. 2011 lag der Umsatz bei 13,8 Milliarden Euro.
Der Essener Konzern Evonik hat im Jahr 2011 einen Umsatz von 14,5 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das reicht für Platz fünf.
Henkel kommt auf den vierten Platz der Rangliste. Der Düsseldorfer Konzern ist vor allem bekannt für Persil-Waschmittel und Pritt-Kleber. Der Umsatz 2011: 15,6 Milliarden Euro.
Das Medizintechnik- und Gesundheitsunternehmen Fresenius ist einer der größten Krankenhausbetreiber Deutschlands. Das Bad Homburger Unternehmen erzielte einen Umsatz von 16,5 Milliarden Euro (inklusive Pharma).
Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer ist die deutsche Nummer zwei. Der Umsatz 2011 betrug 36,5 Milliarden Euro (inklusive Pharma).
BASF ist das weltweit größte Chemieunternehmen. Die Ludwigshafener haben im Jahr 2011 einen Umsatz von 73,5 Milliarden Euro erwirtschaftet.
Wegen der breiten Ablehnung der Gentechnik in der Landwirtschaft in Europa hatte BASF die Sparte bereits vor einem Jahr komplett in die USA verlagert. Zudem stoppte das Unternehmen zu dem Zeitpunkt die Entwicklung und den Verkauf aller Produkte, die allein für den europäischen Markt gedacht waren. Das betraf neben den gentechnisch veränderten Stärkekartoffeln Amflora, Amadea und Modena unter anderem auch die gegen Kraut- und Knollenfäule resistente Kartoffel Fortuna.
Die Umweltschutzorganisation BUND begrüßte, dass BASF jetzt auch die Zulassungsverfahren stoppt. "Mit einem Jahr Verspätung ist die Vernunft in den Vorstandsetagen eingekehrt", sagte die BUND-Gentechnik-Expertin Heike Moldenhauer der Nachrichtenagentur AFP. Gentechnik werde von den Verbrauchern nicht akzeptiert.

Gentechnik führt aber auch nicht zu Krankheiten! Und ja zu einem gewissen Anteil kann Gentechnik Krankheitenheilen, z.b durch die Entwicklung von Mediamenten-produzierenden Bakterien, Hefen oder Pilzen. Desweiteren kann auch das Fettsäureprofil durch Gentechnik in Lebensmittel verändert werden, was zu einer gesünderen Ernährung führen kann.

Gentechnik führt aber auch nicht zu Krankheiten! Und ja zu einem gewissen Anteil kann Gentechnik Krankheitenheilen, z.b durch die Entwicklung von Mediamenten-produzierenden Bakterien, Hefen oder Pilzen. Desweiteren kann auch das Fettsäureprofil durch Gentechnik in Lebensmittel verändert werden, was zu einer gesünderen Ernährung führen kann.

Die Natur betreibt seit Milliarden Jahren Gentechnik. Verschiedene Ursachen, darunter Radioaktivität bewirken Genveränderungen. Dies geschieht nicht systematisch. Die folgende Auslese schon.
Die Menschen beteiben seit Jahrtausenden Gentechnik, allerdings nicht systematisch, sondern mit Versuch und Irrtum. Die Risiken der modernen, systematischen Gentechnik sind sehr wahrscheinlich wesentlich geringer als die obigen Zufallsmethoden.
Abseits grüner Phantasieberichte habe ich noch nie gehört dass gentechnisch veränderte Käselabe, Bierhefen.. u.s.w. etwas anderes bewirken als essbare Lebensmittel zu generieren.
Vandale
PS: Es gibt viele die die eine Oekosaga, Atomstrahlen, Waldsterben, endliche Rohstoffe glauben und andere nicht - glauben. Im Bereich Energie weiss ich, dass die Oeklegenden sehr abwegig und ohne realen Hintergrund kreiert wurden. Im Bereich Gentechnik spricht die Plausibilität gegen grössere Risiken. Allerdings passiert regelmässig was passieren kann und so würde ich mich nicht wundern wenn irgendwann ein schwer ausrottbares Unkraut, oder etwas anderes passiert. Wer wagt gewinnt meist.
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