Europäische Bank für Entwicklung und Wiederaufbau (EBRD) will sich beteiligen
OMV übernimmt rumänische Mineralölgesellschaft Petrom

Der größte Mineralölkonzern Österreichs, OMV, hat am Freitag 33,4 Prozent der staatlichen rumänischen Mineralölgesellschaft Petrom für 669 Millionen Euro übernommen.

HB BUKAREST/WIEN. Durch eine Kapitalaufstockung soll OMV bis Jahresende 51-prozentiger Teilhaber an Petrom werden - zum Preis von weiteren 723 bis 860 Millionen Euro. Das teilte das Unternehmen am Freitag mit. Es ist die bisher größte Auslandsinvestition des OMV und die größte Privatisierung seit der Wende 1989 in Rumänien.

Zugleich kündigte die Europäische Bank für Entwicklung und Wiederaufbau (EBRD) an, sich mit 5,0 Prozent an Petrom zu beteiligen, durch Umwandlung eines Kredits in Aktien. OMV übernimmt die Schulden der Petrom in Höhe von 292 Millionen Euro. Zugleich bekommt OMV Zugang zu den Ölvorräten in Rumänien und in Kasachstan. Die Zahl der OMV-Tankstellen steigen von 1 782 auf insgesamt 2 382. Petrom besitzt außerdem zwei Erdölraffinerien. Bisher hielt der Staat 93 Prozent der Anteile, der Rest gehörte privaten Investmentgesellschaften, die auch Anteile der Petrom-Angestellten im Umfang von 0,5 bis 1,0 Prozent verwalteten.

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