Europäische Kommission gibt grünes Licht
Linde darf Kältetechnik-Sparte verkaufen

Der Wiesbadener Gase- und Gabelstaplerspezialist Linde hat grünes Licht für den Verkauf seiner Traditionssparte Kältetechnik bekommen. Wie erwartet hat die Europäische Kommission das Geschäft mit dem US-Unternehmen Carrier genehmigt.

HB WIESBADEN. Die Genehmigung der Transaktion sei ohne Auflagen erfolgt, teilte Linde am Montag in Wiesbaden mit. Der Industriegase- und Gabelstaplerspezialist hatte im März angekündigt, das Kältetechnikgeschäft für 325 Mill. € an Carrier, eine Tochter des in Hartford im US-Bundesstaat Connecticut ansässigen Konzerns United Technologies, zu verkaufen. Der Abschluss der Transaktion sei nun im Laufe des dritten Quartals zu erwarten, teilte Linde mit.

Der Konzern hatte die traditionsreiche Kältetechniksparte - Linde war 1879 als „Gesellschaft für Linde's Eismaschinen“ in der Form einer Aktiengesellschaft gegründet worden - bereits vor der Verkaufsankündigung ausgegliedert und rechtlich verselbstständigt. Die im Dax notierte Gesellschaft will sich künftig auf die beiden Standbeine Gas & Engineering und Gabelstapler konzentrieren.

Der Kältetechnik-Bereich, der unter anderem Kühlregale für die Lebensmittelbranche produziert, war der kleinste im Linde-Konzern mit einem Jahresumsatz von 866 Mill. € 2003. Der Gesamtkonzern erwirtschaftete vergangenes Jahr einen Umsatz von rund neun Mrd. €.

Die Kältetechnik verfügt über Fertigungsstätten in Europa, Südamerika und Asien. Die Sparte galt als vergleichsweise margenschwach und hatte in der jüngsten Vergangenheit unter der Investitionszurückhaltung im Lebensmittel-Einzelhandel gelitten.

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