Europäischer Markt
Autozulieferer Norma leidet unter Konjunkturschwäche

Der Autozulieferer Norma muss im dritten Quartal rückläufige Umsätze in Europa, dem Nahen Osten und Afrika hinnehmen, hier macht sich die abflauende Konjunktur bemerkbar. Besser liefen die Geschäfte in Amerika.
  • 0

FrankfurtBeim Industrie- und Autozulieferer Norma macht sich die abflauende Konjunktur in Europa bemerkbar. Im dritten Quartal seien die Umsätze mit Nutzfahrzeugkunden in der Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) rückläufig gewesen, teilte der auf High-Tech-Leitungen und Befestigungsschellen für Rohre und Schläuche spezialisierte Konzern am Mittwoch mit.

„In der EMEA-Region haben wir die kraftlose Konjunktur in Europa und die Eintrübung des Marktes für Nutzfahrzeuge zu spüren bekommen“, erläuterte Vorstandschef Werner Deggim. Wachstumstreiber seien aber die Geschäfte in Amerika gewesen, wo die Konjunktur anziehe.

Dort brachte der Konzern seine jüngste Übernahme, den Kauf des Wassermanagement-Spezialisten National Diversified Sales für 285 Millionen Dollar (rund 230 Millionen Euro), in trockene Tücher. Die Wettbewerbsbehörden hätten den Zukauf genehmigt, teilte Norma mit.

Insgesamt schwächte sich das Umsatzwachstum im dritten Quartal erwartungsgemäß etwas ab. In den ersten neun Monaten stieg der Umsatz um 7,4 Prozent auf 519 Millionen Euro, nachdem er im ersten Halbjahr noch um neun Prozent geklettert war. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebita) erhöhte sich um 8,5 Prozent auf 92,3 Millionen Euro.

Damit lag die bereinigte Ebita-Marge im Neunmonatszeitraum bei 17,8 Prozent. Im Gesamtjahr erwartet Norma weiter ein organisches Umsatzwachstum von vier bis sieben Prozent – hinzu kommen noch rund 20 Millionen Euro zusätzlich aus Akquisitionen – und eine bereinigte operative Umsatzrendite (Ebita-Marge) von mehr als 17 Prozent.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Europäischer Markt: Autozulieferer Norma leidet unter Konjunkturschwäche"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%