Europäischer Ölkonzern
Shell schlägt alle Prognosen

Die Geschäfte des europäischen Ölmultis Royal Dutch Shell liefen viel besser als von Branchenexperten erwartet. Es gibt allerdings auch schlechte Nachrichten, denn höhere Kosten, Produktionsrückgänge und sinkende Raffinerie-Margen machen sich bemerkbar.

HB LONDON. Der britisch-niederländische Ölkonzern Royal Dutch Shell hat im Sommer weniger Öl und Gas produziert und deshalb weniger verdient als vor einem Jahr. Die Produktion ging im Quartal um vier Prozent auf 3,137 Mill. Barrel Öläquivalent am Tag zurück.Der Konzern vermeldete am Donnerstag einen Gewinnrückgang um acht Prozent auf netto rund 6,4 Mrd. Dollar im dritten Quartal. Der Shell-Rivale BP drosselte ebenfalls seine Produktion im Sommer und verbuchte deshalb nach Angaben vom Dienstag einen Gewinneinbruch um 45 Prozent auf 3,867 Mrd. Dollar.

Beim Überschuss verbuchte Shell einen Anstieg von 16 Prozent auf 6,9 Mrd. Dollar. Seinen Aktionären will der Konzern eine Dividende in Höhe 0,36 Dollar je Anteilsschein zahlen. Dies sind 16 Prozent mehr als im Vorjahr. „Angesichts der industrieweiten Schwäche der Raffinerie-Margen sind dies zufriedenstellende Ergebnisse“, sagte Vorstandschef Jeroen van der Veer.

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