Europas größter Kupferhütte: Sondereffekte blähen Gewinn von Aurubis auf

Europas größter Kupferhütte
Sondereffekte blähen Gewinn von Aurubis auf

Der Kupferkonzern Aurubis hat im ersten Geschäftsquartal einen Gewinnsprung verzeichnet. Das operative Ergebnis vor Steuern lag bei gut 140 Millionen Euro, fast die Hälfte davon ist jedoch auf Sondereffekte zurückzuführen.
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FrankfurtSondereffekte haben das Ergebnis von Europas größter Kupferhütte Aurubis anschwellen lassen. Der operative Gewinn vor Steuern habe im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2012/13 (Ende September) auf 140 Millionen Euro von 86 Millionen vor Jahresfrist zugenommen, teilte das im Nebenwerteindex MDax gelistete Unternehmen am Montag mit. Im Vorsteuergewinn für die Monate Oktober bis Dezember sind allerdings positive Sondereffekte von 65 Millionen Euro enthalten. Im Jahresverlauf werde sich das wieder ausgleichen, erklärte Aurubis. Ohne Sondereffekte lag das operative Vorsteuerergebnis lediglich bei 76 Millionen Euro.

Nach Rechnungslegung IFRS sank allerdings aufgrund sinkender Metallpreise der Gewinn vor Steuern deutlich auf 13 Millionen Euro von 213 Millionen Euro vor Jahresfrist. Das komplette Zahlenwerk für die Monate Oktober bis Dezember will die ehemalige Norddeutsche Affinerie am 14. Februar veröffentlichen.

An der Börse kamen die ersten Zahlen zum Quartal nicht gut an: Die Aktie büßte zeitweise 2,9 Prozent auf 55,59 Euro ein.

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