Evonik-Tochter
Steag-Verkauf geht in die Endphase

Der anstehende Verkauf einer Mehrheitsbeteiligung am fünftgrößten deutschen Stromproduzenten Steag steht vor dem Abschluss. Nach Informationen des Handelsblatts hat ein Konsortium von mehreren Stadtwerken aus dem Ruhrgebiet vorzeitig die Endrunde erreicht. Weitere Kandidaten sind Remondis und die tschechische Energieholding EPH.
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DÜSSELDORF. Beim anstehenden Verkauf einer Mehrheitsbeteiligung am fünftgrößten deutschen Stromproduzenten Steag hat nach Informationen des Handelsblatts ein Konsortium von mehreren Stadtwerken aus dem Ruhrgebiet vorzeitig die Endrunde erreicht. Der zweite Finalist wird bis heute Abend zwischen dem Entsorgungsunternehmen Remondis und der tschechischen Energieholding EPH ermittelt, heißt es in Finanzkreisen.

Jedoch müsse Remondis bis zum Ende der Angebotsfrist auf seine bisherige Offerte noch etwas drauflegen, um die Tschechen aus dem Feld zu schlagen. Zwei Bieter aus der Türkei und Indien sind dagegen ausgeschieden.

Eigentümer Evonik will den Steag-Verkauf bis Mitte Dezember abschließen. Der Mischkonzern hat einen Strategiewechsel vollzogen und wird sich schrittweise von den Sparten Energie und Immobilien trennen. Danach will Evonik als reiner Chemiekonzern an die Börse. Bereits am Dienstag wird das Präsidium des Evonik-Aufsichtsrat die Finalisten auswählen, heißt es. Evonik hofft auf einen Verkaufserlös für die Mehrheitsbeteiligung von 51 Prozent von 700 Mio. Euro. mjh

Markus Hennes
Markus Hennes
Handelsblatt / Teamleiter Sport

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