Ex-Siemens-Vorstandsvorsitzender
Klaus Kleinfeld wird Alcoa-Chef

Der frühere Vorstandsvorsitzende von Siemens, Klaus Kleinfeld, ist neuer Chef des weltgrößten Aluminiumkonzerns Alcoa. Das US-Unternehmen teilte Donnerstag Abend in Pittsburgh mit, das Board habe Kleinfeld mit sofortiger Wirkung zum Chief Executive Officer gewählt.

HB PITTSBURGH. Der 50-Jährige war zuletzt für das operative Tagesgeschäft bei Alcoa zuständig und bereits als Nachfolger des bisherigen Chefs Alain Belda (64) auserkoren. Der Wachwechsel erfolge mit sofortiger Wirkung, teilte der Konzern am Donnerstagabend am Sitz in Pittsburgh (Pennsylvania) mit. Belda bleibt Vorsitzender des Verwaltungsrates.

Kleinfeld hatte im Juli 2007 im Zuge der Schmiergeld-Affäre bei Siemens seinen Hut genommen, obwohl sich keinerlei Hinweise auf eine Verwicklung in die Vorfälle ergeben hatten. Kurz darauf wechselte er in die Führungsspitze von Alcoa als Chief Operating Officer (COO). Vorher saß er bereits seit mehreren Jahren im Verwaltungsrat des Konzerns.

Alcoa ist einer der weltgrößten Aluminiumproduzenten. Die Aktie zählt zum Dow-Jones-Index, der 30 der bedeutendsten US-Konzerne umfasst.

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