Ex-Staplersparte von Linde
Kion ist solo erfolgreich

Europas führender Gabelstaplerhersteller Kion hat seinen Umsatz im vergangenen Jahr um 10,8 Prozent auf 4,02 Mrd. Euro gesteigert und peilt für 2007 weiteres Wachstum an.

dpa-afx FRANKFURT. Das 2006 vom Linde-Konzern an die Finanzinvestoren Goldman Sachs und KKR verkaufte Unternehmen hält am mittelfristigen Ziel eines Börsengangs fest, will aber zuvor seine Kosten senken und die Ertragskraft verbessern, wie Kion-Chef Hubertus Krossa am Montagabend in Frankfurt mitteilte.

Bei sich bietender Gelegenheit werde Kion auch Firmen zukaufen, um die Position in den Wachstumsmärkten USA und Asien zu stärken. Als Kenngröße der Profitabilität nannte er das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebita), das im vergangenen Jahr 267 Mill. Euro erreichte. Dies entspricht 6,6 Prozent des Umsatzes. Ziel sei eine Marge von sieben bis acht Prozent, sagte Krossa. Die Zahl der Mitarbeiter kletterte um etwa vier Prozent auf 20 100.

Die Wiesbadener Kion-Zentrale fungiert als Dachgesellschaft der der drei Gabelstapler-Marken Linde, Still und OM. Mit einem Absatz von zusammen gut 140 000 Stück (2006) ist Kion hinter Toyota Nummer zwei auf dem Weltmarkt, erwirtschaftet aber 80 Prozent seines Umsatzes in Europa. Wachstumspotenziale sieht Krossa vor allem in China und den USA. Neue Stellen werde Kion vornehmlich im Ausland schaffen, im Inland aber den gegenwärtigen Stand von etwa 7 600 Beschäftigten halten.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%