Exatec-Anteile vor dem Verkauf
Bayer will aus Joint-Venture mit GE aussteigen

Die Bayer-Kunststoffsparte MaterialScience will ihre Anteile an dem Gemeinschaftsunternehmen Exatec an GE Plastics abgeben. Das Unternehmen entwickelt Technologien für Autoscheiben. Bayer will dieses Geschäftsfeld künftig im Alleingang beackern.

HB FRANKFURT. Angaben zum Verkaufspreis machte Bayer am Montag nicht. Das Geschäft muss noch von den zuständigen Kartellbehörden genehmigt werden. An dem Joint-Venture hielten Bayer und der US-Mischkonzern GE bisher je die Hälfte.

Exatec wurde 1998 mit dem Ziel gegründet, Technologien für Autoscheiben aus Polycarbonat zu entwickeln. Das Unternehmen mit Sitz in Bergisch Gladbach und Wixom bei Detroit im US-Bundesstaat Michigan beschäftigt rund 45 Mitarbeiter.

Bayer will sich nun neun Jahre später auf die eigenständige Weiterentwicklung von Automobilscheiben aus dem Kunststoff, die beispielsweise in Lamellendächern oder Seitenfenstern eingesetzt werden, konzentrieren. Besonders bei großflächigen Panoramafenstern sieht Bayer in den nächsten Jahren stark wachsendes Potenzial für den Einsatz von Polycarbonat.

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