Expansion
China wird für Puma Top-Absatzmarkt

Der Sportartikelkonzern Puma sieht sein Wachstum der Zukunft in China. Der Konzern wolle expandieren und „nicht nur in den USA und in Europa, sondern vor allem in China“ beim Umsatz zulegen, sagte Konzernchef Jochen Zeitz am Montag in Peking. Der chinesische Markt habe das Potenzial, zu den drei größten Puma-Absatzmärkten aufzusteigen.

PEKING. Zeitz kündigte an, in ganz China neue Großläden zu eröffnen. Der erste dieser Puma-Läden hat bereits in Peking eröffnet. Der Konzern machte aber weder zu seinem China-Umsatz noch über die geplanten Investitionen im Reich der Mitte genauere Angaben. Puma will im kommenden Jahr überdurchschnittlich in China investieren.

2008 finden in China die Olympischen Spiele statt. Die internationale Sportartikelbranche drängt darum besonders stark nach Asien. Die Volksrepublik gilt mit einem Wachstum von rund 15 Prozent jährlich als der Zukunftsmarkt. Das Umsatzvolumen soll sich im Olympiajahr auf 6,8 Mrd. Dollar verdoppeln, so Chinas Sportbehörden. Dann werden 500 Mill. Chinesen aktiv Sport treiben – fast doppelt so viel wie die USA Einwohner hat.

Allerdings wird sich der Zuwachs bei Puma auch in China abschwächen. Für dieses Jahr erwartet der Konzern laut Seitz ein Umsatzplus von 50 Prozent in China, 2008 gehe man von nur 40 Prozent aus. Die Marke Puma gilt in China als Nachzügler. Vor allem die Rivalen Nike und Adidas sind dort bereits gut vertreten. Aber auch chinesische Marken – wie Li Ning – expandieren stark.

Puma wird von dem französischen Luxusgüterkonzern PPR kontrolliert, der 62,1 Prozent besitzt. Der Konzernumsatz stieg währungsbereinigt im ersten Halbjahr um 5,5 Prozent auf 1,2 Mrd. Euro. Der Konzerngewinn sank jedoch um ein Prozent auf 147 Mill. Euro. Vor allem das US-Geschäft verhagelt die Zwischenbilanz.

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