Experten erwarten anhaltendes Wachstum für australische Rohstoffindustrie
BHP Billiton gewinnt Mehrheit an WMC

Das weltgrößte Minenunternehmen BHP Billiton war mit seinem Übernahmegebot für den australischen Konkurrenten WMC Resources erfolgreich. Wie der Konzern am Freitag mitteilte, haben bislang 55,45 Prozent der Anteilseigner von WMC das Angebot von 7,85 australischen Dollar (4,83 Euro) je Aktie akzeptiert. Die Offerte sei bis zum 17. Juni verlängert worden.

HB SYDNEY. Die Übernahme mit einem Volumen von 9,2 Milliarden australischen Dollar (7 Milliarden Euro) könnte BHP Billiton künftig zu einem Hauptlieferanten der Kernkraftindustrie machen. Denn über seine Neuerwerbung hat BHP Zugriff auf 48 Prozent der weltweit bekannten Uranvorkommen. WMC Resources hatte im Frühjahr angekündigt, umgerechnet 55,6 Mio Euro zu investieren, um Uran- und Kupferreserven im Wert von mehr als drei Milliarden Euro zu erschließen.

Die spektakulär gestiegenen Rohstoffpreise begünstigen die australischen Minenbetreiber: Sie diktieren den Abnehmern die Preise, investieren wie im Rausch, und kurbeln daneben noch die australische Konjunktur an. Rohstoffe machen gut drei Fünftel aller australischen Exporte aus. Gerade deswegen klingt eine aktuelle Prognose des Bankkonsortiums Macquarie viel versprechend: In den nächsten Jahren werde die weltweite Rohstoffnachfrage jährlich um vier bis fünf Prozent wachsen.

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