Explosion in Werk
Airbus kann weiter produzieren

Die Explosion einer Hochdruckpresse in einem Airbus-Werk nahe Toulouse ist für den Flugzeugbauer glimpflich geendet. Es wird keine Produktionsausfälle geben, teilte das Unternehmen mit. Allerdings gab es Verletzte.

HB TOULOUSE. Es gebe an einem anderen Standort in Frankreich eine Maschine, die die gleichen Tätigkeiten ausführe, sagte eine Airbus-Sprecherin am Montag. So würden keine Lieferengpässe entstehen. Am Morgen war eine hydraulische Presse, mit der Teile für Tragflächen hergestellt werden, aus noch unbekannter Ursache explodiert. Dabei wurden fünf Personen verletzt, einer davon am Unterleib schwer.

Die Explosion hat nach Angaben des Unternehmens keine Schäden an dem Gebäude verursacht. Aus diesem Grund seien die Arbeiten in dem Fertigungswerk wieder aufgenommen worden. Gegenwärtig würde nach der Ursache der Explosion geforscht.

Analysten hatten am Vormittag schon vermutet, dass es keinen nennenswerten Produktionsausfall aufgrund der Explosion geben wird. Aus diesem Grund hatte der Markt auch gelassen auf die Unfallmeldung reagiert.

Die Explosion ereignete sich um 7.45 Uhr in dem Werk Saint-Eloi unweit des Zentrums der südwestfranzösischen Stadt, die auch Hauptsitz des europäischen Flugzeugbauers ist. 60 Feuerwehrleute eilten an den Unglücksort.

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