Export hat sich seit 1997 verdreifacht
China ist zweitwichtigster Auslandsmarkt der deutschen Maschinenbauer

Dank der ungebrochen florierenden Nachfrage ist China inzwischen für die deutschen Maschinenbauer zum zweitwichtigsten Absatzmarkt nach den USA aufgestiegen. Nach Einschätzung des Branchenverbandes VDMA wird sich das Wachstum der deutschen Lieferungen nach China aber im kommenden Jahr verlangsamen.

HB DÜSSELDORF. Mit einem geschätzten Exportvolumen von gut 7,5 Milliarden Euro bis Ende 2004 rangiert China als Auslandsmarkt nach den USA mit 9,7 Milliarden Euro und knapp vor Frankreich mit 7,4 Milliarden sowie Italien mit 5,1 Milliarden Euro, wie der der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) am Dienstag mitteilte. Im Zeitraum Januar bis Juli habe die deutsche Branche von der ungebrochenen Nachfrage nach hochwertigen Ausrüstungsinvestitionen profitiert und ein Viertel mehr nach China ausgeführt als im Vorjahreszeitraum. Seit 1997 haben sich den Angaben zufolge die deutschen Lieferungen der Branche nach China verdreifacht.

Ab dem kommenden Jahr sieht der VDMA aber geringere Zuwachsraten. „Auch in China werden die Bäume nicht in den Himmel wachsen. Das Wachstum wird sich nach den hohen Raten in den letzten Jahren verlangsamen“, sagte VDMA-Hauptgeschäftsführer Hannes Hesse. Der Verband erwarte ab 2005 wie auch der Internationale Währungsfonds (IWF), dass die deutschen Maschinenlieferungen nach China 2005 verlangsamt wachsen werden.

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