Diskussion: Kommentare zu: „Die Angst vor Chemie ist nachvollziehbar“

Oliver Stock, Chefredakteur Online

Liebe Leserinnen und Leser,

Wir freuen uns auf Ihren Kommentar. Gerne kritisch. Gerne auf den Punkt - von mir aus kurz und schmerzhaft. Auch Lob würden wir annehmen. Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem wirklichen Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie möchten wahrscheinlich auch wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten. Dafür steht die Handelsblatt-Online-Redaktion. Dafür stehe ich.

Ihr
Oliver Stock
Chefredakteur Handelsblatt Online

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  • 27.01.2012, 21:16 UhrAnonymer Benutzer: Icke

    Warum werden die giftigen Chemikalien nicht benannt?

    Sehr nett übrigens von Exxon das sie völlig uneigennützig auf eigene Kosten für einen völlig unabhängigen Expertenkreis sorgen, nach dessen Expertise sie sich richten wollen.
    Wer soll das glauben - der Osterhase?

  • 28.01.2012, 11:19 UhrAnonymer Benutzer: Christoph_81

    Wer mehr über die Erdgasförderung mit dem Hydraulic Fracturing Verfahren wissen möchte, dem sei der Film "Gasland" empfohlen! Klar, dass Exxon das Verfahren unproblematisch sieht, sie erwarten Profit. Wie sehr die Menschen und die Umwelt in den USA unter dem neuen Verfahren zu leiden haben, zeigt der Fim.

  • 28.01.2012, 17:54 UhrAnonymer Benutzer: vandale

    Jede Art der Energiegewinnung hat Schattenseiten.

    Bei Kohle ist dies offensichtlich, als man Landschaften umgestaltet und eine grosse Menge giftiger Abfälle produziert. Jährlich sterben Tausende Bergleute an Unfällen, 100.000ende sterben vorzeitig an Staublunge in China, Ukraine..

    Übertroffen wird die Kohle von den sehr umweltschädlichen Solarzellen und Windmühlen. Allerdings werden dieseUmweltschäden, da ökoreligiös korrekt, nicht veröffentlicht. Zahlen zu den Giftmüllmengen findet man eher zufällig, oder wenn man die Einlagerung des Giftmülls in Herfa Neurode (ehemaliges Salzbergwerk) betrachtet. An Arbeitsunfällen an Solardächern und Windmühlen sterben monatlich mehr Menschen als bei den Reaktorunfällen von Fukushima (5 Insgesamt).

    Erdgas zähle ich zu den eher umweltfeundlicheren Energieträgern. Allerdings gibt es weltweit viele Erdgas und Flüssiggasunfälle.

    Die geringsten Umweltauswirkungen und die beste Sicherheitsbilanz hat sicherlich die Kernenergie. Aufgrund der hohen Energiedichte ist die Abfallmenge gering. Die Risiken aus dem Betrieb von Kernkraftwerken sind sehr gering.

    Vandale

  • 28.01.2012, 18:02 UhrAnonymer Benutzer: vandale

    Die neuen Verfahren zur Förderung unkonventionellen Erdgases sind eine Art Revolution. Der Erdgaspreis ist in den USA zusammengebrochen. In der Konsequenz werden viele Feuerungen und Kraftwerke in den USA auf Erdgas umgestellt. Ich nehme an, dass dies eine Zeit so bleibt, bis sich die Nachfrage an das Angebot angepasst hat. Spätestens wenn man in Nordamerika merkt, dass man Automobile auch mit Erdgas fahren kann, wird sich die Situation normalisieren.

    In Deutschland würde sich abseits religiöser Dogmen von dämonischen Atomstrahlen und CO2 Klimahöllen eine Energieversorgung basierend auf Braunkohle, Kernenergie und importiertem Erdgas und Kohle anbieten. Aufgund dieser Dogmen wird sich der (aufgrund extremer Preise!) sinkende Energieverbrauch sehr stark auf Erdgas konzentrieren. Erdgas ist religiös akzeptiert und wenn man energieintensive Industrien ausklammert, zu erträglichen Preisen verfügbar.

    Insofern wäre es nicht schlecht wenn man die Förderung unkonventionellen Erdgases in D akzeptieren würde und nicht dem Extremfundamentalismus nachgibt nach der nur mittelalterliche Energieerzeugungsmethoden akzeptiert werden können.

    Vandale

  • 21.03.2012, 19:36 UhrAnonymer Benutzer: Fassungslos

    Zum Beitrag von vandale: "Jährlich sterben Tausende Bergleute an Unfällen, 100.000ende sterben vorzeitig an Staublunge in China, Ukraine (...) Übertroffen wird die Kohle von den sehr umweltschädlichen Solarzellen und Windmühlen. (...) An Arbeitsunfällen an Solardächern und Windmühlen sterben monatlich mehr Menschen als bei den Reaktorunfällen von Fukushima (5 Insgesamt)."
    Fassen wir zusammen: Durch Solarzellen und Windmühlen sterben mehrere 100.000 Menschen (da ja schlimmer als Kohle) was ja viel schlimmer ist als 5 Tote Fukushima. An den Spätfolgen wird da ja sicherlich keiner draufgehen weil son bisschen Strahlung hat noch keinem geschadet. Und wenn eine Windkraftanlage mal umkippt, dann sind die Schäden sicherlich auch viel gravierender als die Versuchung ganzer Landstriche über hunderte von Jahren, wie es in Japan der Fall ist.
    Vandale, ich hoffe du hast dich noch nicht vermehrt und wirst dich auf Grund deiner Dummheit vorher selbst liquidieren.

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