Fahrzeugabsatz: Hyundai will Ford und Opel Käufer abjagen

Fahrzeugabsatz
Hyundai will Ford und Opel Käufer abjagen

Der koreanische Fahrzeughersteller will seine Autoverkäufe in Europa in diesem Jahr massiv in die Höhe treiben - und das trotz sinkender Neuzulassungen. Davon wären vor allem Ford und Opel betroffen.
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Frankfurt/OffenbachDer koreanische Autobauer Hyundai will den Konkurrenten Opel und Ford Kunden abjagen und damit sein Wachstumstempo in Europa weiter erhöhen. „Wir werden im laufenden Jahr unseren Absatz um 15 Prozent auf 465.000 Autos steigern“, sagte Europachef Alan Rushforth der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Freitag) - und dies, obwohl die Zahl der Neuzulassungen in Europa insgesamt um fast fünf Prozent auf 15 Millionen Neuwagen sinken werde.

Rushforth, der die Marke von der Konzernzentrale in Offenbach aus leitet, sieht Wettbewerber wie Peugeot, Renault, Opel, Ford und Fiat unter Druck. Fast alle müssten die Produktion drosseln, manche sogar Stellen abbauen oder über Werksschließungen nachdenken.

Seinen Marktanteil in Europa will der Hersteller 2012 von 2,9 auf 3,5 Prozent ausbauen. Nach den Angaben konnte Hyundai seien Absatz auf dem gesättigten europäischen Markt zuletzt fünf Mal in Folge steigern. Im Januar habe Hyundai die Verkäufe um zehn Prozent auf 31.000 Einheiten erhöht. Die meisten neuen Kunden wirbt Hyundai nach Rushforths Angaben bei Ford und Opel ab.

In Deutschland konnte Hyundai im Januar im Vergleich zum Vorjahresmonat um mehr als 50 Prozent zulegen. Ford verkaufte mit gut 15.000 Neuwagen zwar doppelt so viele Autos wie Hyundai, aber nur 0,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Opel musste im Januar nach den Angaben des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) vom Donnerstag sogar ein Minus von fast zehn Prozent auf 13.600 Einheiten verkraften.

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