Fahrzeugzulieferer Grammer schraubt Gewinnziel nach unten

Interieur-Spezialist Grammer hat seine diesjährige Ergebnisprognose gekippt. Operativ bewegt sich der Konzern nur noch auf Vorjahresniveau. Daran kann auch das gute Geschäft in der Automotive-Sparte nichts ändern.
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Die Grammer-Konzernzentrale in Amberg (Oberpfalz). Das Unternehmen hat seine diesjährige Ergebnisprognose gekippt. Quelle: dpa

Die Grammer-Konzernzentrale in Amberg (Oberpfalz). Das Unternehmen hat seine diesjährige Ergebnisprognose gekippt.

(Foto: dpa)

MünchenWegen der schlechter werdenden Konjunktur hat der Fahrzeugzulieferer Grammer seine Ergebnisprognose für 2012 gekippt. Das operative Ergebnis erwartet der Konzern nach Angaben von Mittwoch jetzt nur noch auf dem Niveau des Vorjahres. Bisher war ein Anstieg angekündigt. Beim Umsatz geht Grammer dagegen weiter von einem Zuwachs aus; dieser werde „im unteren einstelligen Bereich“ liegen.

In den nächsten Monaten rechnet der Interieur-Spezialist mit Erlösen unter dem Vorjahresquartal. Verbunden mit der Marktschwäche in Brasilien werde dies das operative Ergebnis weiter belasten.

Im dritten Quartal legte der Betriebsgewinn (Ebit) nur minimal auf 10,5 Millionen Euro zu, in den ersten neun Monaten ging er dagegen leicht zurück. Der Umsatz stieg um 4,5 Prozent auf 285,3 Millionen Euro. Zu verdanken war dies den Angaben zufolge allein der Automotive-Sparte, wo Produktanläufe und die gute Nachfrage der Kernkunden aus dem Oberklasse-Segment für Schwung sorgten.

Grammer stellt Armlehnen, Kopfstützen und Mittelkonsolen für Pkw her sowie Sitze für Lastwagen, Züge, Bau- und Landmaschinen.

 
  • rtr
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