Fallstricke: Siemens auf dem Vormarsch

Fallstricke
Siemens auf dem Vormarsch

Prognose: Das neue Geschäftsjahr von Siemens läuft seit 1. Oktober. Eine Prognose hat der Konzern bis heute aber noch nicht abgegeben. Konzernchef Klaus Kleinfeld und sein Finanzvorstand Heinz-Joachim Neubürger blieben in ihren Aussagen vage, versprachen lediglich ein Umsatzplus in ähnlicher Höhe wie im vergangenen Jahr.

Damals kletterte der Umsatz um rund sieben Prozent. Zum Gewinn gab es keinerlei Aussagen. Das könnte damit zusammenhängen, dass der Konzernumbau nach wie vor viel Geld kostet.

Verkäufe: Noch immer ist unklar, wie es mit der Telekommunikationssparte Com und dem IT-Dienstleister SBS weitergehen wird. Analysten spekulieren, dass weitere Teile der beiden Problemsparten verkauft werden. Allerdings rätseln die Experten, wie viel Geld Siemens damit einnehmen würde.

Standort: Siemens hat noch immer verhältnismäßig viele Mitarbeiter in Deutschland. Hier zu Lande erwirtschaftet der Konzern 21 Prozent seines Umsatzes, beschäftigt aber mehr als ein Drittel aller Mitarbeiter. Das ist vor allem dann ein Wettbewerbsnachteil, wenn sich das Unternehmen schnell von Beschäftigten trennen will, wie das Wettbewerber in Asien und Amerika tun, wenn der Markt einbricht. In Deutschland hingegen ziehen sich die Verhandlungen in der Regel über Monate hin.

Management: Gerade in den Problemsparten Com und SBS muss das Management erst noch beweisen, dass es den Umschwung schaffen kann. Vergangenes Jahr haben die Chefs beider Geschäftsfelder den Konzern verlassen.

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