Falsche Angaben bei Auftrag
US-Richter brummt Siemens Millionenstrafe auf

Siemens ist in den USA zu einer Millionenstrafe verurteilt worden. Der Münchener Technologiekonzern hat eingeräumt, bei einer Ausschreibung für Medizintechnik falsche Angaben gemacht haben.

HB CHICAGO. Siemens muss mehr als 2,5 Mill. Dollar (1,8 Mill. Euro) zahlen. US-Bezirksrichter John Darrah folgte mit seinem Beschluss am Dienstag in Chicago einer Vereinbarung von Siemens Medical Solutions USA mit der amerikanischen Bundesregierung.

In der Übereinkunft bekennt sich das Unternehmen nach Gerichtsangaben für schuldig, mit irreführenden Erklärungen in dem Fall die Justiz behindert zu haben. Im Gegenzug wurden andere Beschuldigungen fallen gelassen.

In dem Verfahren ging es um ein Angebot für einen Auftrag des Stroger-Hospitals im Bezirk Cook mit einem Volumen von 49 Mill. Dollar für die Lieferung von medizinischer Technik. Dabei gab Siemens die Firma Faustech Industries als Partner an, um die Ausschreibungsbedingungen zu erfüllen. Faustech hat jedoch nach Ansicht des Gerichts nicht die Kapazitäten gehabt haben, um den Anforderungen des Auftrags gerecht zu werden.

Das Verfahren wurde im Oktober 2000 in Gang gebracht durch eine Klage von General Electrics Medical Systems.

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