Falsche Bewertung
Shell korrigiert Gewinne nach unten

Der Ölkonzern Royal Dutch/Shell muss wegen falscher Bewertung der Reserven seine Gewinne für die vergangenen vier Jahre um insgesamt 446 Millionen Dollar nach unten korrigieren. Dies sei allerdings weniger als ein Prozent der von 2000 bis 2003 erzielten Erträge, teilte das Unternehmen am Montag in London mit.

HB LONDON. Finanzchefin Judy Boynton verliert als Konsequenz der Bewertungsfehler ihren Job. Zuvor war bereits Konzernchef Philip Watts zurückgetreten.

Von der Gesamtsumme entfallen 90 Mill. $ auf 2000, 40 Mill. $ auf 2001, 100 Mill. $ auf 2002 sowie 130 Mill. $ auf das vergangene Jahr. Im Februar hatte Shell die Gewinnminderung für 2003 zunächst mit 86 Mill. $ angegeben. Nach Überprüfung von 90 Prozent der Öl- und Gasreserven müssten 4,35 Milliarden Barrel an Öläquivalenten zum Jahresende 2002 neu bewertet werden, hieß es weiter. Zudem fallen die Reserven zum Jahresende um 0,5 Milliarden Barrel an Öläquivalenten niedriger aus. Somit habe der Bestand an geprüften Ölreserven Ende 2002 rund 15 Milliarden Barrel betragen beziehungsweise 14,5 Milliarden Barrel Ende des vergangenen Jahres.

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