Februar-Absatzzahlen
VW beißt sich in den Staaten nach oben

Für die deutschen Autohersteller lief es in Nordamerika im Februar ziemlich gut. Einzige Ausnahme: Audi. Die Ingolstädter verkauften im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich weniger. Vor allem der TT und der A4 liefen nicht.

HB WOLFSBURG/STUTTGART. Der Volkswagen-Konzern teilte am Mittwoch mit, er habe im Februar in den Vereinigten Staaten 16 329 Fahrzeuge verkauft. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sei dies ein Plus von 21,3 Prozent und das beste Februar-Ergebnis seit 2003. Seit Jahresbeginn seien die Verkäufe damit um fast ein Viertel gestiegen.

Im Gesamtjahr 2005 war der VW-Absatz auf dem größten Automarkt der Welt noch um 12,5 Prozent gesunken. Volkswagen schrieb in den USA im vergangenen Jahr einen Verlust von rund einer Milliarde Euro. 2006 peilt VW auf dem US-Markt einer früheren Prognose zufolge aufs Gesamtjahr bezogen ein Verkaufsplus von fünf bis zehn Prozent an.

Im Februar legte vor allem der neue Passat in den USA zu, mit einem Plus von 47 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Der Jetta-Verkauf stieg um fast 11 Prozent. Jetta und Passat sind mit Abstand die beiden wichtigsten VW-Fahrzeuge in den USA. Die alten Modelle der beiden Autos liefen aber fast zeitgleich aus, daher hatte VW zuletzt große Probleme in den USA. VW-Markenchef Wolfgang Bernhard hatte im Januar gefordert, im stark defizitären US-Geschäft müsse es 2006 eine „Trendwende“ geben. Die Verluste in den USA sollten „substanziell reduziert werden“.

Die Volkswagen-Tochter Audi meldete dagegen, ihr US-Absatz sei im Februar auf 4806 von 5256 Fahrzeuge zurückgegangen. Das sei ein Minus von 8,6 Prozent. Verluste hätten vor allem die Modelle TT und A4 ausgewiesen.

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