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Februarzahlen: US-Autoabsatz schrumpft weiter

Minus 53 Prozent für die Opel-Mutter General Motors, minus 48 Prozent für Ford, minus 37,5 Prozent für den jahrelang erfolgsverwöhnten japanischen Rivalen Toyota: Der Februar brachte den meisten Autoherstellern erneut drastische Einbrüche. Die deutschen Autobauer schlugen sich insgesamt etwas besser – dank ihrer Kleinwagen.

Ford-Trucks: Der Autobauer verkaufte im Februar weniger als 100000 seiner Wagen. Quelle: ap
Ford-Trucks: Der Autobauer verkaufte im Februar weniger als 100000 seiner Wagen. Quelle: ap

HB NEW YORK. Der US-Automarkt fällt und fällt. Der Februar brachte den meisten Herstellern wieder drastische Einbrüche: Minus 53 Prozent für die Opel-Mutter General Motors, minus 48 Prozent für Ford, minus 37,5 Prozent für den jahrelang erfolgsverwöhnten japanischen Rivalen Toyota. Bei deutschen Herstellern konnten kleinere Wagen die Talfahrt etwas abbremsen, wie aus den Mitteilungen der Hersteller vom Dienstag hervorgeht. So verbuchte der smart bei Daimler sogar ein Absatzplus, während die Verkäufe der Kernmarke Mercedes-Benz um fast ein Viertel abstürzten.

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Bei General Motors halbiert sich der Absatz im Jahresvergleich inzwischen Monat für Monat. In diesem Februar verkaufte GM nur noch 126 170 Fahrzeuge. Die Entwicklung zeigt den beispiellosen Niedergang der US-Autoindustrie: Im gleichen Monat vor nur zwei Jahren hatte der Konzern noch knapp 312 000 Wagen abgesetzt. GM und der kleinere Konkurrent Chrysler hängen inzwischen am Tropf der US-Regierung und verlangen neue Milliardenhilfen.

Ford kam auf einen Absatz von nur noch 96 044 Autos. Der zweitgrößte US-Autobauer drosselt als Reaktion die Produktion im zweiten Quartal auf 425 000 Fahrzeuge von 685 000 vor einem Jahr.

Bei Toyota brachen die Verkäufe der Geländewagen um rund 45 Prozent auf gut 37 600 Fahrzeuge ein. Insgesamt kam der Konzern mit den Marken Toyota, Scion und Lexus auf 109 583 Wagen.

Die deutschen Autobauer schlugen sich insgesamt etwas besser. Der Daimler-Konzern verbuchte einen Absatzrückgang von 20,6 Prozent auf 15 614 Fahrzeuge - allerdings legten die Verkäufe des vor einem Jahr gerade erst gestarteten smart um 28,5 Prozent auf 1415 Kleinwagen zu.

Bei BMW federte der Mini den Abschwung etwas ab. Im Konzern betrug der Rückgang 34,7 Prozent auf 15 805 Fahrzeuge. Das Minus bei dem MINI fiel mit 17,2 Prozent auf gut 2800 verkaufte Autos deutlich moderater als bei der Kernmarke aus.

Der VW-Absatz fiel um 17,5 Prozent auf 13 660 Fahrzeuge. Einen besonderen Einbruch erlebte der Passat, dessen Verkäufe im Vergleich zum Vorjahresmonat um 71 Prozent auf knapp 1 000 Wagen einbrachen. Beim wichtigsten Modell Jetta gab es einen Rückgang von 12,3 Prozent auf knapp 6 000 Fahrzeuge.

Der Sportwagenbauer Porsche fand, man habe sich mit einem Absatzrückgang von zwölf Prozent auf 1 622 Fahrzeuge „wacker geschlagen“. Ein Grund dafür war, dass sich die Boxster-Verkäufe nach Einführung des neuen Modells mit 291 Autos mehr als verdoppelten. Beim 911er gab es einen Rückgang von sechs Prozent auf 617 Fahrzeuge. (Berichtigung: Im siebten Absatz wurde der dritte Satz ersatzlos gestrichen.

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