Fehlerhafte Diesel-Einspritzpumpen: Daimler fordert angeblich Schadensersatz von Bosch

Fehlerhafte Diesel-Einspritzpumpen
Daimler fordert angeblich Schadensersatz von Bosch

Daimler-Chrysler soll nach einem Bericht der Zeitschrift "Focus-Money" angeblich 75 Mill. Euro Schadenersatz von der Robert Bosch GmbH fordern.

HB MÜNCHEN. "Der tatsächliche Schaden liegt bei rund 100 Millionen Euro", zitiert das Magazin einen Daimler-Chrysler-Manager. Davon wolle das Unnternehmen "drei Viertel zurückhaben". Bosch wollte die Forderung nach Angaben des Magazins nicht kommentieren. Weil Bosch zuletzt fehlerhafte Diesel-Einspritzpumpen lieferte, musste Daimler-Chrysler die Produktion in einigen Werken drosseln oder gar stoppen. Betroffen sind auch 30 000 bereits produzierte Fahrzeuge.

Ob Daimler-Chrysler den Zulieferer auch wegen anhaltender Probleme bei der elektrohydraulischen Bremse in Regress nehmen wird, ist dagegen noch offen, wie "Focus-Money" vorab aus seiner aktuellen Ausgabe weiter berichtet. Da auch Audi, BMW und General Motors Ansprüche wegen fehlerhafter Teile prüfen würden, könnten auf Bosch demnach insgesamt Forderungen von gut 200 Millionen Euro zukommen, schreibt das Magazin unter Berufung auf Branchenkreise.

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