Feindliche Übernahme
Telecom Italia sieht keine Gefahr durch Spanier

Die hoch verschuldete Telecom Italia hat eine feindliche Übernahme durch seinen spanischen Großaktionär Telefonica ausgeschlossen. Italien habe "diverse Möglichkeiten, solche Angebote abzublocken".

HB MAILAND. "Für ein Unternehmen wie Telecom Italia kann ohne Zustimmung des Landes nicht geboten werden. Und das Land hat diverse Möglichkeiten, solche Angebote abzublocken", sagte Firmenchef Franco Bernabe in einem am Sonntag veröffentlichten Interview der Wochenzeitung "La Stampa".

Gleichzeitig betonte Bernabe, er sei offen für einen Ausbau der Kooperation mit Telefonica. Die Spanier halten indirekt bereits zehn Prozent an dem italienischen Unternehmen, dessen Aktienkurs in letzter Zeit dramatisch abgestürzt ist. Im April hatte die Familie Fossati, der ein 4,45-prozentiger Anteil an Italiens größter Telefongesellschaft gehört, eine Fusion beider Unternehmen gefordert.

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