Fernsehgeräte-Hersteller
Bei Loewe bleiben viele Bildschirme schwarz

Loewe hat im ersten Quartal 2009 an Umsatz und Ergebnis deutlich eingebüßt. Nun muss der Fernsehgeräte-Hersteller abwägen: Sparen auf der einen Seite, Investitionen in das Premiumprodukt auf der anderen.

HB KRONACH. Die Erlöse sanken im Vergleich zum Vorjahr auf 72,8 Mio. Euro, teilte die Loewe AG (Kronach) am Mittwoch mit. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verringerte sich auf 0,7 Mio. Euro.

Aufgrund der weltweit schwierigen Bedingungen seien die Bestände im Handel deutlich reduziert worden, hieß es. „Aus diesem Grund ist Loewe verhalten ins neue Geschäftsjahr gestartet“, erklärte der Vorstandsvorsitzende Frieder C. Löhrer laut Mitteilung. Die ersten Monate des Jahres zeigten, das 2009 mit einem schwächeren Marktwachstum gerechnet werden müsse. Das Unternehmen kündigte strikte Kostendisziplin an, betonte jedoch, man wolle auch weiterhin in die Premiummarke investieren.

Die globale Rezession könne dazu führen, dass der Kauf langlebiger Konsumgüter verschoben werde, hieß es. Eine Prognose über den Geschäftsverlauf 2009 sei daher gegenwärtig mit großer Unsicherheit verbunden. Dennoch rechnet Loewe 2009 mit leichtem Umsatzwachstum, denn der europäische LCD-TV-Markt werde sich wegen des hohen Ersatzbedarfs weiter positiv entwickeln.

Neue Produkte, die Internationale Funkausstellung (IFA) sowie die Weihnachtssaison sollen das Geschäft vor allem im zweiten Halbjahr ankurbeln. Mit einer soliden Kapitalstruktur und langfristigen Finanzierungsvereinbarungen sei Loewe für die Zukunft sehr gut aufgestellt.

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