Ferrari Mehr Gewinn als erwartet

In der Formel 1 Flop, im Geschäft Top. Der italienische Sportwagenhersteller Ferrari macht in diesem Geschäftsjahr mehr Gewinn und korrigiert die Wachstumsprognose nach oben. Die Börse reagierte sofort.
Der berühmte Sportwagenhersteller aus Maranello macht in diesem Jahr mehr Gewinn als erwartet. Quelle: Reuters
Ferrari

Der berühmte Sportwagenhersteller aus Maranello macht in diesem Jahr mehr Gewinn als erwartet.

(Foto: Reuters)

MailandFerrari hat nach einem überraschend guten Sommerquartal seine Geschäftsprognose für das Gesamtjahr angehoben. Das um Sonderfaktoren bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) werde sich auf rund 850 Millionen Euro summieren, teilte der italienische Sportwagen-Hersteller am Montag mit. Bisher war das Management von mindestens 800 Millionen Euro ausgegangen. Im dritten Quartal kam das Unternehmen auf einen Betriebsgewinn von 234 Millionen Euro, zehn Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Quartalsumsatz kletterte um acht Prozent auf 783 Millionen Euro.

Die Analystenerwartungen wurden damit deutlich übertroffen. An der Mailänder Börse zogen Ferrari-Aktien daraufhin um mehr als fünf Prozent an.
Der Luxus-Anbieter wurde zu Jahresbeginn von Fiat Chrysler abgespalten.

Ferrari 308 wird zum Elektromobil
Ferrari 308
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Die Amis kennen keine Gnade: Ob Monster-Trucks, Stretch-Limos oder Lowrider – nichts scheint im Land der unbegrenzten Möglichkeiten heilig. Jüngste Eskalationsstufe: der Umbau eines betagten Ferrari 308 zum ökologisch korrekten Zero-Emission-Mobil.

Tom Selleck als Magnum
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Ferrari 308? Fans der 80er-Jahre-Krimi-Serie Magnum erinnern sich sicherlich an die rote Flunder, mit der Privatdetektiv Thomas Magnum durchs sonnige Hawaii kurvte, V8-Sound inklusive.

Begehrtes Sammler-Objekt
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Heute ist der 308 ein Sammler-Objekt, für das hohe fünfstellige Summen verlangt werden. Wohl auch deshalb hat die in Kalifornien beheimatete Firma Electric GT auf ein stark beschädigtes Exemplar für ihren Umbau zurückgegriffen. Unter anderem dank eines Feuers im Motorraum bot sich der Totalschaden-308 regelrecht an für eine solche Aktion.

E-Maschinen statt V8
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Der hinfällige V8-Motor wurde durch gleich drei E-Maschinen ersetzt, die, wie einst der Benziner, direkt hinter der Fahrgastzelle untergebracht werden konnten, ohne dabei die ursprüngliche Form der Karosserie zu verändern. Die über zwei Riemen verbundenen Motoren leiten ihr mächtiges Drehmoment über ein fünfstufiges Transaxle-Getriebe von Porsche standesgemäß an die Hinterräder.

Knapp bemessene Reichweite
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306 PS und 450 Newtonmeter verspricht Electric GT. Das ist deutlich mehr als die 227 PS und 284 Newtonmeter beim ursprünglichen V8. Trotz eines 30-kWh-Akkupakets konnte zudem das Gewicht niedrig gehalten werden. Laut Electric GT erhöhte sich das Leergewicht im Vergleich zum V8-Original um 45 auf nur 1520 Kilogramm.

Fahrleistungen nennen die Amis nicht, doch dürfte die Beschleunigung zumindest aus dem Stand auf 100 km/h sehr kurz sein. Die Reichweite fällt zunächst noch knapp aus: Vorerst sind es maximal 160 Kilometer, bis der Besuch einer Ladesäule nötig wird.

  • rtr
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