Fiat-Chef plant kein neues GM-Gebot
„Ich werde mir kein zweites Mal eine blutige Nase holen“

Nachdem Fiat Chrysler-Chef Marchionne mit seinen Plänen für einen Zusammenschluss bei GM abgeblitzt ist, plant er zunächst kein neues Angebot. Trotzdem macht er sich weiter für Fusionen am Automarkt stark.
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MailandFiat Chrysler-Chef Sergio Marchionne plant einem Zeitungsbericht zufolge keine weitere Offerte für den US-Rivalen General Motors. „Ich wurde einmal zurückgewiesen, und ich werde mir kein zweites Mal eine blutige Nase holen“, sagte Marchionne laut „New York Times“ am Dienstag.

Er werde aber seine Bemühungen nicht aufgeben, die Zahl der Wettbewerber auf dem Automobilmarkt zu reduzieren. „Ich werde warten, und wir werden es schaffen.“ Bei Fiat Chrysler war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen. Erst vor wenigen Tagen hatte der Fiat-Verwaltungsratsvorsitzende John Elkann in einem Interview des „Wall Street Journal“ erneut für eine Zusammenarbeit mit GM geworben.

Marchionne hatte im März der GM-Chefin Mary Barra per Mail eine Fusion vorgeschlagen, war damit jedoch auf taube Ohren gestoßen. Der Fiat-Chef wirbt bereits seit längerem für Zusammenschlüsse in der Branche, um die Kosten für den Bau umweltfreundlicher Autos gemeinsam zu schultern.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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