Fiat Chrysler
Mehr als vier Millionen Pkw wegen Airbags zurückgerufen

34 Millionen Fahrzeuge in den USA sind betroffen: Die fehlerhaften Airbags des Herstellers Takata halten die Auto-Branche seit Jahren auf Trab. Fiat Chrysler reagiert mit großangelegten Rückrufen, BMW ebenfalls.
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DetroitFiat Chrysler weitet seinen Rückruf wegen Airbag-Problemen aus. Der italienisch-amerikanische Autobauer beordert nach eigenen Angaben vom Donnerstag mehr als vier Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten. Grund seien defekte Luftkissen des Zulieferers Takata. Betroffen seien Pkw der Baujahre 2004 bis 2011. Unter dem Druck der amerikanischen Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA hatte Takata in der vergangenen Woche den Rückruf wegen des Airbag-Defekts auf fast 34 Millionen Autos in den USA verdoppelt.

Die Airbag-Probleme halten die Branche seit Jahren in Atem. Rund ein Dutzend Hersteller sind davon betroffen, darunter BMW, Toyota, Nissan, Honda und Ford. Nach Angaben der US-Behörden ruft nun auch BMW mehr als 420.000 Autos zurück. Grund seien Probleme mit Airbags des Zulieferers Takata, teilte die amerikanische Verkehrssicherheitsbehörde am Donnerstag mit.

Das japanische Unternehmen Takata stellt weltweit jeden fünften Airbag her. Die zum Schutz der Auto-Insassen konzipierten Luftkissen können bei einem Unfall explodieren, so dass heiße Metallteile umherfliegen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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