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Fiat/Crysler: US-Gericht rettet Chrysler in letzter Sekunde

Freie Fahrt für Fiat und Chrysler. Das oberste US-Gericht hat den Chrysler-Verkauf an den italienischen Autobauer genehmigt und Einsprüche von Gläubigern und Gegnern abgewiesen. Damit ist die letzte juristische Hürde genommen. Andernfalls hätte Chrysler binnen Tagen die Liquidation gedroht. Und auch General Motors kann aufatmen.

Eine Kombination der Logos von Fiat und Chrysler. Quelle: dpa
Eine Kombination der Logos von Fiat und Chrysler. Quelle: dpa

HB WASHINGTON. Der Weg für den Verkauf des insolventen US-Autobauers Chrysler an Fiat ist frei. Das Oberste US-Gerichtshof genehmigte den geplanten Einstieg des italienischen Konzerns bei der ehemaligen Daimler-Tochter. Einsprüche von Gläubigern und anderer Gegner des Verkaufs, die eine Aussetzung der Transaktion gefordert hatten, wurden zurückgewiesen.

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Die US-Regierung begrüßte die Entscheidung. "Wir sind glücklich, dass die Allianz zwischen Chrysler und Fiat nun realisiert werden kann", hieß es aus dem Präsidialamt. "Die Allianz Chrysler-Fiat kann nun weitergehen", erklärte das Weiße Haus. Sie erlaube es, dass Chrysler aus der Krise als "konkurrenz- und lebensfähiger Autobauer" hervorgehe.

Der Supreme Court veröffentlichte am Dienstag eine kurze Erläuterung der Entscheidung. Darin hieß es, um einen Aufschub zu erreichen, hätten die Kläger mindestens vier der neun Richter auf ihre Seite bringen müssen. Das sei nicht geschehen. Damit steht dem geplanten Verkauf von Chrysler nichts mehr im Weg, der von einem US-Berufungsgericht in New York bereits genehmigt worden war.

Fiat hatte zuvor mit einem Platzen der Einigung gedroht, sollte es weitere Verzögerungen beim Verkauf von Chrysler geben. Die Italiener hätten das Geschäft abbrechen können, wäre es nicht, wie ursprünglich geplant, bis zum kommenden Montag unter Dach und Fach gewesen. Diese Gefahr drohte aufgrund der von den Gegner verfolgten Verzögerungsstrategie. Hätten die Mailänder von ihrem Rücktrittsrecht Gebrauch machen, wäre Chrysler keine Alternative zur endgültigen Schließung geblieben.

Auch Chrysler und die US-Regierung hatten den Supreme Court aufgefordert, den geplanten Einstieg rasch abzusegnen. Nach Angaben einer mit den Chrysler-Plänen vertrauten Person soll das Geschäft nun am frühen Mittwochmorgen (Ortszeit) über die Bühne gehen.

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