Fiat-Gründerfamilie

Die Agnellis verkaufen ihr Immobiliengeschäft

Die Fiat-Gründerfamilie Agnelli trennt sich von ihrem US-Immobilienunternehmen Cushman & Wakefield. Mit dem Verkauf hat die Familie wieder mehr Spielraum für andere Zukäufe.
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Die italienische Großfamilie trennt sich von ihrem US-Immobilienunternehmen Cushman & Wakefield. Quelle: Reuters
Agnelli-Enkel Lapo Elkann in Turin

Die italienische Großfamilie trennt sich von ihrem US-Immobilienunternehmen Cushman & Wakefield.

(Foto: Reuters)

Mailand 

Die Neu-Ordnung des Agnelli-Reichs geht weiter. Die Nachkommen der Fiat-Gründerfamilie Agnelli verkaufen ihr US-Immobilienunternehmen Cushman & Wakefield. Die Familien-Holding Exor hat mit der britischen DTZ einen Käufer für seine Immobilientochter gefunden.

John Elkann, der als Exor-Präsident die Interessen der Familie vertritt, war seit einiger Zeit auf der Suche nach einem Käufer. Er hatte zuletzt vor allem ein Auge auf den US-Finanzsektor geworfen: Dort hat er ein überraschendes sechs Milliarden Dollar schweres Übernahmeangebot für den US-Rückversicherer PartnerRe vorgelegt.

Das Angebot ist zwar zunächst zurückgewiesen worden. Aber Exor könnte noch nachbessern. Auch dafür könnte Elkann das Geld von Cushman & Wakefield gut gebrauchen.

Die Agnellis hatten Cushman & Wakefield im Jahr 2007 übernommen. DTZ zahlt der Agnelli-Holding für seine 75 Prozent an Cushman & Wakefield insgesamt 1,3 Milliarden Euro. Das sind 722 Millionen Euro mehr, als Exor bei seinem Einstieg 2007 bezahlt hat.

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