Finanzielle Einzelheiten bislang nicht bekannt
Bayer übernimmt Schweizer Biotechfirma Zeptosens

Der Bayer-Konzern will mit dem Kauf der Schweizer Biotechfirma Zeptosens seine Position auf dem Gebiet der Biochip-Technologie verbessern. Durch die Übernahme hofft Bayer auf neue Marktpotenziale etwa in der Qualitätskontrolle von Nahrungsmitteln.

HB FRANKFURT. Die Vermögenswerte und Geschäfte der Zeptosens AG werde die Konzerntochter Bayer Technology Services (BTS) übernehmen, teilte Bayer am Mittwoch mit. Finanzielle Einzelheiten nannte der Konzern nicht.

Zudem will BTS die Technologie und Produkte von Zeptosens, die etwa 20 Beschäftigte hat, weiterentwickeln und ausbauen. BTS war im Zuge des 2002 eingeleiteten Konzernumbaus von Bayer entstanden und zählt weltweit rund 2100 Beschäftigte. 2003 erwirtschaftete BTS einen Umsatz von 720 Millionen Euro.

Zeptosens war 1998 als Teilbörsengang (Spin-Off) des schweizerischen Pharmaunternehmens Novartis gegründet worden. Das Kerngeschäft von Zeptosens ist die Entwicklung, Produktion und der Vertrieb eines Biochip-Systems. Mit Hilfe von Biochips - elektronische Bauteile auf biologischer Grundlage - kann unterschiedliches Material schneller und meistens auch preiswerter untersucht werden. Ein Biochip kann die Größe einer Briefmarke oder eines Fingernagels haben und in wenigen Sekunden Tausende biologischer Reaktionen ausführen.

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