Finanzielle Probleme
Chrysler weist Vorwürfe zurück

Der US-Automobilhersteller Chrysler hat einen Bericht zu einer finanziellen Schieflage als ungenau zurückgewiesen. Das Unternehmen rechnet fest damit, die meisten Ziele in diesem Jahr zu erreichen,

HB NEW YORK. Das Unternehmen übertreffe vielmehr die meisten seiner finanziellen Ziele, teilte die frühere US-Tochter von Daimler am Freitag mit. Unternehmenschef Bob Nardelli erklärte, das Chrysler verfüge über genügend liquide Mittel und sei ausreichend mit Kapital versorgt, um gegenwärtige und künftige Ziele zu erreichen.

In einer Mitteilung der Beteiligungsgesellschaft Cerberus hieß es, man habe mit Anfangsverlusten gerechnet. Der Finanzinvestor hatte Chrysler vor vier Monaten gekauft. Das "Wall Street Journal" hatte zuvor unter Berufung auf Teilnehmer einer Sitzung mit Mitarbeitern Anfang Dezember berichtet, das Unternehmen stecke in massiven Schwierigkeiten und überlebe nur dank der zehn Milliarden Dollar, die die Investoren der Firma anvertraut hätten. Nardelli habe vor einem substanziellen Jahresverlust gewarnt und erklärt, diesen nur durch den Verkauf von Anlagevermögen ausgleichen zu können. Branchenexperten zufolge könnte 2008 das schwierigste Jahr für die US-Autobranche seit mehr als zehn Jahren werden.

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