Finanzierung
Investorengespräche für Trevira beginnen

Für den insolventen Textilfaser-Produzenten Trevira mit deutschlandweit 1 380 Beschäftigten hat die Suche nach einem Investor begonnen.

dpa-afx BOBINGEN. Für den insolventen Textilfaser-Produzenten Trevira mit deutschlandweit 1 380 Beschäftigten hat die Suche nach einem Investor begonnen. In die Gespräche mit potenziellen Käufern für die Firmengruppe werde der vorläufige Insolvenzverwalter Werner Schneider den früheren Trevira-Geschäftsführer Uwe Wöhner einbeziehen, teilte die Anwaltskanzlei Schneider Geiwitz & Partner am Dienstag in einer Mitarbeiterinformation mit. Erste Gespräche solle es bereits in dieser Woche geben. Die Trevira Gmbh im schwäbischen Bobingen und die im hessischen Hattersheim ansässige Trevira Holding Gmbh hatten Anfang Juni Insolvenzantrag beim Amtsgericht Augsburg gestellt.

"Wir werden den Produktionsbetrieb weiter fortsetzen und machen uns nun mit Nachdruck an die Suche nach einem Investor", sagte Schneider laut Mitteilung. Derzeit erwirtschafte das Unternehmen täglich einen Umsatz von rund einer Million Euro. An die Mitarbeiter sei das erste Insolvenzgeld für den Monat Mai ausbezahlt worden.

Trevira mit einem Jahresumsatz von zuletzt 323 Mill. Euro ist eine Tochter der indischen Reliance Group. Weltweit hat das Unternehmen rund 1 800 Beschäftigte. In Bobingen sind von der Insolvenz rund 630 Beschäftigte betroffen, in Guben in Brandenburg etwa 700 und in Hattersheim weitere 50 Mitarbeiter. Trevira stellt Hightech-Polyesterfasern für Haustextilien, Bekleidung sowie für Fahrzeug-Innenausstattungen her.

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