Finanzinvestor
Oerlikon soll Keimzelle von europäischem Konzern werden

Der österreichische Großinvestor Ronny Pecik will einen europäischen Industriekonzern unter Führung des Schweizer Konglomerats Oerlikon formen. Mit den aktuellen Zahlen konnte das Unternehmen die Analysten nicht begeistern.

ZÜRICH. „Mir liegen alle Beteiligungen die wir eingehen, am Herzen. Aber Oerlikon ist das Flaggschiff“, erläutert Pecik gegenüber dem Handelsblatt seine Strategie. Oerlikon hat am Dienstag seine Quartalszahlen vorgelegt. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum stieg der Umsatz um 20 Prozent auf umgerechnet 760 Mill. Euro. Der Betriebsgewinn vor Zinsen und Steuern erhöhte sich um 13 Prozent auf 58 Mill. Euro. Analysten hatten allerdings mehr erwartet.

Pecik ist mit seiner Beteiligungsfirma Victory nach dem Einstieg bei Oerlikon vor knapp zwei Jahren auf Einkaufstour gegangen. Er erwarb die Mehrheit beim Schweizer Textilmaschienenhersteller und Automobilzulieferer Saurer und verschmolz ihn mit Oerlikon. Jüngst erhöhte er gemeinsam mit dem russischen Millionär Viktor Vekselberg seine Beteiligung am Industrieunternehmen Sulzer. Auch beim Berner Industrieunternehmen Ascom und dem baden-württembergischen Fabrikhersteller MW Zander sitzt Pecik am Ruder. Für ihn sind das strategische Investitionen. „Wir versuchen da sinnvolle Konsolidierungen umzusetzen", sagte er.

Oliver Stock
Oliver Stock
Handelsblatt / Stellvertretender Chefredakteur
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