Industrie
Finanzinvestoren steigen teilweise bei Volkswagen aus

Die beiden US-Finanzinvestoren Brandes und Capital Group haben den Einstieg von Porsche bei Volkswagen offenbar dazu genutzt, sich von einem Teil ihrer VW-Aktien zu trennen.

HB FRANKFURT. Der US-Investmentberater Brandes Investment Partners aus dem kalifornischen San Diego habe Ende September seinen Anteil auf 8,58 Prozent der Stimmrechte reduziert, teilte VW am Samstag in einer Finanzanzeige mit. Vor gut einem Jahr hatte Brandes die VW-Beteiligung, die er für Dritte verwaltet, noch auf fast 10,7 Prozent beziffert. Die Capital Group Companies aus Los Angeles sei Anfang Oktober unter die Schwelle von fünf Prozent gerutscht und halte noch 3,5 Prozent der VW-Stimmrechte.

Gleichzeitig mit dem Teilausstieg der Investoren hatte der Stuttgarter Sportwagenhersteller Porsche mit einer Beteiligung von 10,26 Prozent den ersten Schritt zu seinem Einstieg bei VW vollzogen. Inzwischen hält Porsche mehr als 19 Prozent an dem Wolfsburger Autobauer und hält sich die Möglichkeit offen, weitere 3,4 Prozent zu erwerben.

Schon jetzt ist Porsche damit der größte VW-Aktionär vor dem Land Niedersachsen (18,2 Prozent). Die Doppelrolle von Ferdinand Piech als Miteigentümer von Porsche und Aufsichtsratschef von VW hatte öffentliche Kritik hervorgerufen, einen Rücktritt aus dem VW-Kontrollgremium lehnt Piech aber ab. Die Zusammenarbeit der beiden Hersteller soll nun mit einem Grundlagenvertrag geregelt werden.

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