Finanzkraft reicht auch für größere Akquisitionen
Conti plant weitere Zukäufe

Nachdem Continental gerade erst den Konkurrenten Phoenix übernommen hat, denkt der Autozulieferer und Reifenhersteller laut über weitere Zukäufe nach.

HB HAMBURG. „Wenn ein Unternehmen zu uns passt und der Preis stimmt, greifen wir zu“, zitierte das Magazin „Wirtschafts-Woche“ Konzernchef Manfred Wennemer am Mittwoch vorab aus seiner neuen Ausgabe. Als „weiße Flecken“ auf der Conti-Landkarte nannte Wennemer demnach China und Nordamerika. In China hatte Conti unlängst ein Absichtserklärung zum Aufbau eines Gemeinschaftsunternehmens in der Reifenproduktion unterschrieben. Die Conti-Töchter Automotive Systems und ContiTech sind in dem Land bereits über Joint Ventures vertreten. In den USA wird erwartet, dass sich der hannoversche Konzern stärker im Zuliefergeschäft engagieren wird.

Conti-Sprecher Hannes Boekhoff sagte: „Unsere Finanzkraft ist so gut, dass wir auch größere Akquisitionen stemmen könnten, wenn sich die Gelegenheit ergibt.“ Zu möglichen Übernahmekandidaten machte er keine Angaben.

Conti hatte unlängst die Mehrheit an dem Hamburger Konkurrenten Phoenix übernommen. Durch die Verschmelzung mit seiner Tochter ContiTech soll einer der weltweit führenden Spezialisten für Kautschuk- und Kunststofftechnologie entstehen. Die Integration soll auf einer außerordentlichen Hauptversammlung von Phoenix am 28. Dezember beschlossen werden. Conti hält seit Anfang November mehr als 75 Prozent an Phoenix.

Die Continental-Aktie notierte gegen Mittag im Deutschen Aktienindex rund ein Prozent im Minus bei 45,55 Euro.

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