Finanzkrise unproblematisch
Bayer sieht sich für weitere Zukäufe gerüstet

Der Bayer-Konzern ist weiterhin daran interessiert, seine Gesundheitssparte durch Zukäufe auszubauen. "Wenn sich Möglichkeiten ergeben, werden wir das prüfen", sagte Bayer-Chef Werner Wenning dem Handelsblatt. Derzeit stehe die Integration von Schering noch im Vordergrund. Aber man beobachte weiter den Markt, fügte Wenning hinzu.

HB DÜSSELDORF. Die aktuelle Krise auf den Finanzmärkten bereitet dabei aus Sicht des Bayer-Chefs keine Probleme bei der Finanzierung einer möglichen Akquisition. Bayer könne gegebenenfalls auch einen größeren Zukauf finanzieren. "Dabei stehen uns die gleichen Finanzierungs-Quellen zur Verfügung wie in der Vergangenheit: Eigenkapital, Fremdkapital und Portfoliomaßnahmen", sagte Wenning.

Der Bayer-Chef erwartet, dass die Pharmabranche trotz der wachsenden Anforderungen an die Medikamenten-Sicherheit weiterhin innovative Produkte hervorbringen kann. Für Bayer selbst geht er davon aus, dass der Konzern dank seines Krebsmittels Nexavar und des Thrombosemedikaments Xarelto im Pharmageschäft ab 2009 wieder stärker wachsen wird als der Markt.

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