Finanzspritze für Mitsubishi Motors
Daimler-Chrysler übernimmt Fuso-Mehrheit

Der deutsch-amerikanische Autokonzern Daimler-Chrysler hat die Mehrheit am japanischen Lkw-Hersteller Fuso übernommen. Der Partner Mitsubishi Motors bekommt dafür nahezu 400 Millionen Euro dringend benötigtes frisches Kapital.

HB TOKIO. Mitsubishi Motors werde 22 seiner verbliebenen 42 % an Fuso für 52 Mrd. Yen (rund 387 Mill. €) an Daimler-Chrysler verkaufen, teilte der japanische Autobauer am Donnerstag mit. Der Stuttgarter Konzern hält damit 65 % an Fuso. Nach der Erwartung von Daimler-Chrysler soll die Übernahme im März vollzogen werden, nachdem die Behörden zugestimmt haben.

„Die heutige Entscheidung ist der logische nächste Schritt unserer Strategie, uns auf das Pkw-Geschäft zu konzentrieren“, sagte Mitsubishi-Motors-Chef Rolf Eckrodt. Mitsubishi hatte die Lkw-Sparte unter dem Namen Fuso Anfang 2003 ausgegliedert, wobei Daimler-Chrysler für gut 600 Mill. € 43 % übernommen hatte. Die Einnahmen sollen in die Entwicklung neuer Pkw-Modelle investiert werden. Der Daimler-Chrysler-Aufsichtsrat hatte schon im Dezember grünes Licht für die Anteilsaufstockung gegeben. Zu Berichten, Mitsubishi Motors wolle auch die übrigen 20 % an Fuso an die Schwestergesellschaften Mitsubishi Heavy und Mitsubishi Corp verkaufen, wollte sich der Autobauer ebenso wenig äußern wie Mitsubishi Heavy.

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