Finmeccanica und BAE planen drei Joint Ventures
Rüstungskonzerne auf Schmusekurs

Auf dem Bereich der Rüstungselektronik wollen die italienischen Finmeccania und der britische Konzern BAE Systems künftig eng kooperieren.

Reuters ROM. Der italienische Rüstungs- und Maschinenbaukonzern Finmeccanica und der britische Rüstungskonzern BAE Systems haben eine Absichtserklärung für eine enge Zusammenarbeit in der Rüstungselektronik unterzeichnet.

Finmeccanica und BAE teilten am Donnerstag in Rom mit, sie planten die Gründung von drei Gemeinschaftsunternehmen mit einem Pro-Forma-Umsatz von insgesamt 3,8 Mrd. € 2003. Aus den obersten Führungsebenen beider Unternehmen werde ein Koordinationsausschuss gebildet, der die Zusammenarbeit zwischen den drei weitgehend unabhängigen Joint Ventures sicherstellen werde, hieß es weiter.

Eines der drei Gemeinschaftsunternehmen wird den Angaben zufolge von BAE Systems kontrolliert und beschäftigt sich mit Management-Systemen für Kampfhandlungen sowie Radar- und Überwachungssystemen. Der Pro-Forma-Umsatz werde hier in diesem Jahr auf 1,5 Mrd. € geschätzt. Die beiden weiteren Joint Ventures werden von Finmeccanica geführt. Mit Kommunikationssystemen und ihrer Absicherung soll von dem einen in 2003 ein Pro-Forma-Umsatz von 700 Mill. € erreicht werden. Das dritte Joint Venture soll im Bereich Luftfahrtelektronik Radaranlagen für Flugzeuge und Systeme für die elektronische Kriegsführung entwickeln. Es werde hier in diesem Jahr ein Pro-Forma-Umsatz von 1,6 Mrd. € erwartet.

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