Finnair bestellt acht Flugzeuge
Airbus findet ersten Käufer für neuen A350

Die staatliche finnische Fluggesellschaft Finnair Oyj hat im Zuge ihrer Flottenmodernisierung acht weitere Maschinen bei der EADS-Tochter Airbus bestellt. Auf den A350 muss die Fluggesellschaft aber noch lange warten.

HB TOULOUSE. Vier Monate nach dem offiziellen Start des A350XWB-Programms hat Airbus die ersten Festbestellungen für den Langstreckenjet an Land gezogen. Die Fluggesellschaft Finnair habe am Donnerstag einen Kaufvertrag für elf Maschinen unterzeichnet, teilte Airbus mit. Zusätzlich orderte Finnair sieben Flugzeuge des Typs A340-300 und A330. „Die Entscheidung der Fluggesellschaft ist als Bestätigung des A350XWB-Programms zu werten“, erklärte Airbus-Verkaufschef John Leahy. Wie Airbus mitteilte, ist Finnair die erste Fluglinie, die den A350 XWB in ihre Flotte integriert.

Mit dem Langstreckenflieger mittlerer Kapazität will Airbus aus der Krise finden, in die das Unternehmen wegen der zweijährigen Lieferverzögerungen für den Superjumbo A380 gestürzt ist. Der erste A350XWB, der zu 60 Prozent aus neuen Verbundwerkstoffen gebaut wird, soll 2013 ausgeliefert werden. Die Airbus-Mutter EADS beschloss das rund zehn Mrd. Euro teure Projekt im November, die Finanzierung ist noch weitgehend offen. Die Maschine soll überwiegend in Toulouse gebaut werden.

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