Industrie

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Firmenbilanzen: US-Berichtssaison beginnt mit Alcoas Quartalsverlust

Der Alu-Konzern Alcoa eröffnet die Quartalsberichtsaison in den USA. Unter dem Stricht meldet das Industrieunternehmen einen Verlust in Höhe von umgerechnet 260 Millionen Euro - Analysten hatten Schlimmeres erwartet.

Aluminium-Rollen in einem Alcoa-Werk (Archivaufnahme). Quelle: dapd
Aluminium-Rollen in einem Alcoa-Werk (Archivaufnahme). Quelle: dapd

New YorkAlcoa hat die Bilanzsaison mit einem Netto-Verlust eröffnet. Schwächere Aluminiumpreise belasteten die Geschäfte des US-Konzerns. Allerdings zog die Nachfrage im Raumfahrt- und Automobilgeschäft an.

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Nach einem Gewinn von 322 Millionen Dollar im Vorjahresquartal lag das Minus aus dem fortlaufenden Geschäft bei zwei Millionen Dollar, wie das US-Unternehmen mit dem Ex-Siemens-Chef Klaus Kleinfeld an der Spitze am Montag nach US-Börsenschluss mitteilte.

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Ohne Sonderposten verdiente Alcoa aus dem fortlaufenden Geschäft allerdings 61 Millionen Dollar oder sechs Cent je Aktie. Analysten hatten im Durchschnitt mit fünf Cent gerechnet. Im nachbörslichen Handel gewann die Aktie sechs Cent auf 8,78 Dollar.

Der Umsatz fiel um neun Prozent auf sechs Milliarden Dollar. Der Aluminiumpreis tendierte zuletzt nahe eines Zwei-Jahrestiefs. Nach Unternehmensangaben fiel der Preis im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent.

Rohstoffkonzerne

Alcoa gilt wegen der breiten Verwendung von Aluminium als ein Gradmesser für die Konjunktur. In Autos wird Aluminium etwa für Motorblöcke eingesetzt, bei Flugzeugen für den Rumpf. Auf der gerade gestarteten wichtigen Luftfahrtmesse im britischen Farnborough werden zahlreiche Großaufträge erwartet.

Alcoa ist traditionell der erste bedeutende US-Konzern, der seine Zwischenbilanz veröffentlicht. Im Laufe dieser Woche stehen unter anderem noch die Geschäftszahlen der Großbanken JPMorgan Chase und Wells Fargo an. Die deutschen Unternehmen legen ihre Berichte etwas später vor.

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