Firmengründung
Eberspächer setzt auf Elektronik

Der familiengeführte Abgasspezialist verbreitert sein Geschäftsmodell und setzt künftig auch auf Fahrzeug-Elektronik. Vor allem das US-Geschäft hat die Bilanz des Göppinger Unternehmens aufgehelt. Doch in Sachen rendite hinkt Eberspächer weiter seinen Zielen hinterher.

ESSLINGEN. Der familiengeführte Autozulieferer Eberspächer baut sein Elektronik-Geschäft aus. Zum 1. Juni 2008 hat das Unternehmen eine neue Firma gegründet. Die Eberspächer Electronics GmbH und Co. KG in Göppingen die auf den neuen Automobilstandard Flexray spezialisiert ist. Mit dem System werden verschiedene elektronische Komponenten im Fahrzeug vernetzt. "Elektronische Komponenten werden immer wichtiger, und wir wollen da mithalten", sagte der geschäftsführende Gesellschafter Martin Peters.

Der Hersteller von Auspuffanlagen und Standheizungen hat dank einer Stabilisierung seines erstmals wieder profitablen US-Geschäfts 2007 deutliche Zuwächse verbucht. Der Umsatz werde von 2,25 Mrd. Euro im vergangenen Jahr auf bis zu 2,6 Mrd. Euro wachsen, sagte Peters. "Unsere Auftragslage ist erfreulich und unsere Marktaussichten sind aufgrund weitererAnschluss- und Neuaufträge auch in den nächsten Jahren sehr gut", sagte Peters.

Im vergangenen Jahr vervierfachte sich der bislang sehr magere Jahresüberschuss auf 30,7 Mill. Euro. Der Umsatz kletterte um gut elf Prozent. Das Konzernergebnis erfülle mit 1,4 Prozent Umsatzrendite aber nach wie vor nicht die langfristigen Zielsetzungen, um dauerhaft unabhängig zu bleiben, sagte Peters. Dazu sei eine Umsatzrendite von rund drei Prozent notwendig; dies wolle Eberspächer bis 2010 erreichen.

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