Firmenverkäufe belasten
Indus verbucht Umsatz- und Ergebnis-Rückgang

Wegen Unternehmensverkäufen hat die Beteiligungsgesellschaft Indus im ersten Quartal sowohl beim Umsatz als auch beim Betriebsergebnis einen Rückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hinnehmen müssen. An seinen Erwartungen für das Gesamtjahr hält das Unternehmen aus Bergisch Gladbach dennoch fest.

HB DÜSSELDORF. Der Umsatz im Konzern sei im Auftaktquartal auf 146,7 (Vorjahreszeitraum: 177,7) Mill. € gesunken, teilte Indus am Dienstag mit. Dies sei aber überwiegend auf Unternehmensverkäufe zurückzuführen, man liege im Plan. „Wir haben im zweiten Halbjahr die beiden Beteiligungsunternehmen Okin und Mabeg veräußert“, erläuterte Vorstandschef Helmut Ruwisch. Beide Unternehmen hätten im Vergleichsquartal noch einen Umsatz von zusammen rund 30 Mill. € erzielt. Ohne diesen Effekt liege der Umsatz auf Vorjahreshöhe.

Der Verkauf von Okin und Mabeg habe sich auch auf das Ergebnis ausgewirkt. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sank den Angaben zufolge im Konzern um drei Mill. € auf 11,6 Mill. €. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit verringerte sich auf 5,8 (8,5) Mill. €.

Dennoch erwarte Indus für das Gesamtjahr im Vergleich zu 2004 weiterhin steigende Umsätze und Erträge, bekräftigte das im Kleinwertesegment SDax gelistete Unternehmen. „Wir werden unsere komfortable Liquiditätssituation nutzen und wieder stärker in externes Wachstum investieren“, unterstrich Ruwisch.

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