Fischstäbchen-Hersteller
Iglo lockt Interessenten an

Erst sollte das Unternehmen an die Börse gebracht werden, jetzt verkauft: Am Tiefkühlkost-Hersteller Iglo haben gleich mehrere Investoren Interesse angemeldet.
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Hamburg/LondonDas verlautete am Dienstag aus Kreisen des Iglo-Eigners, dem britischen Finanzinvestor Permira, in London. Es sei jedoch kein Verkaufsprozess im Gang. Die „Süddeutsche Zeitung“ (Dienstag) berichtete unter Berufung auf Finanzkreise, der bisher angedachte Börsengang sei vom Tisch, da es Interessenten gebe. Ein direkter Verkauf an Investoren bringt in der Regel mehr Geld ein. Permira verspricht sich den Kreisen zufolge einen Verkaufserlös von bis zu drei Milliarden Euro. Am Deutschland-Sitz in Hamburg gab es am Dienstag keine Stellungnahme. 

Der Kapitalgeber Permira hatte den für seine Fischstäbchen bekannten Hersteller Iglo 2006 für 1,7 Milliarden Euro vom Nahrungs- und Waschmittelkonzern Unilever übernommen. Für 805 Millionen Euro kam später die italienische Iglo-Schwester Findus hinzu.

Die Iglo GmbH in Deutschland hat zwei Produktionswerke in Bremerhaven und im münsterländischen Reken. An der Küste werden Tiefkühl-Fischprodukte und Fertiggerichte hergestellt. Im Münsterland produziert Iglo Tiefkühlgemüse und -kräuter und ebenfalls Fertiggerichte.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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