Flaute am US-Biermarkt
Anheuser-Gewinn sinkt

Wegen des nachlassenden Bierkonsums der Amerikaner hat der größte US-Braukonzern Anheuser-Busch im ersten Quartal des Jahres weniger verdient.

HB NEW YORK. Wie der in St. Louis beheimatete Konzern am Mittwoch bekannt gab, ging der Gewinn im abgelaufenen Vierteljahr auf 513 Mill. Dollar von 550 Mill. Dollar im Vorjahr zurück. Dies entspricht einem Gewinn je Aktie von 65 Cent (Vorjahr: 67 Cent). Damit übertraf der Konzern jedoch die durchschnittliche Analystenerwartung von 63 Cent je Aktie. Die Aktien des Braukonzerns stiegen an der New Yorker Börse nach den besser als erwartet ausgefallenen Bilanz-Zahlen um 0,92 % auf 46,99 Dollar.

Im abgelaufenen Quartal ging der Bierabsatz von Anheuser in den USA um 2,8 % zurück. Der Konzern hatte angesichts der schwierigen Lage auf dem Heimatmarkt seine Prognose für das Gesamtjahr bereits zwei Mal nach unten korrigiert. Er rechnet mit einem Wachstum des Gewinns je Aktie im unteren einstelligen Prozentbereich. Das Unternehmen, das unter anderem die Marke „Budweiser“ vertreibt, erwartet einen weiter sinkenden Absatz und will dieser Entwicklung mit einem gesteigerten Werbebudget entgegen wirken.

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