Flexible Arbeitszeit in Eisenach
Opel hat Produktion hochgefahren

Im Vergleich zu anderen Standorten hat der Autohersteller Opel die Produktion in seinem Thüringer Werk in Eisenach in diesem Jahr deutlich hochgefahren.

HB EISENACH. Insgesamt rollten rund 167 000 Autos vom Band und damit 30 000 mehr als im Vorjahr. Das sei trotz eines „gewiss nicht leichten Jahres 2003“ ein Zuwachs von 20 %, sagte der Geschäftsführer der Opel Eisenach GmbH, Martin Apfel, am Dienstag in Eisenach.

Eine in diesem Jahr abgeschlossene Vereinbarung über flexible Arbeitszeiten soll die Wettbewerberbsfähigkeit des Werkes sichern, das als Modell für effiziente Produktion auch für andere Opel- Standorte gilt. Im Gegenzug sind betriebsbedingte Kündigungen für die rund 1900 Beschäftigten bis Ende 2007 ausgeschlossen. Vereinbart wurde ein Arbeitszeitkorridor mit jährlich bis zu 20 Schichten nach oben oder unten, der genutzt werden soll, um Auftragsschwankungen abzufedern.

Nach zweijähriger Hängepartie wurde das Opel-Werk in Eisenach wieder nahe an der Kapazitätsgrenze von maximal 170 000 Fahrzeugen ausgelastet. Im Sommer war die Produktion des „Astra“ in Eisenach zu Gunsten anderer Standorte eingestellt worden. Das Thüringer Werk ist damit eine reine „Corsa“-Fabrik.

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